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Tolle Einblicke in unser Jugendkonzept

Beadle und Volmari sprachen darüber, wie wir unsere Talente noch besser machen möchten

Artikel vom 12. Juni 2026

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe stand beim jüngsten Impulsforum das neue Jugendkonzept „Player First“ im Mittelpunkt. Gemeinsam gaben Matt Beadle (Technischer Direktor) und Michael Volmari (Sportlicher Leiter Jugend) vor rund 200 Gästen spannende Einblicke in die Ausrichtung und Zielsetzung unserer Nachwuchsarbeit.

Moderator Thorsten Nöthling eröffnete den Abend und stellte zunächst alle Ansprechpartner*innen im Jugendbereich vor. Besonders im Fokus stand dabei die neue Jugendleiterin Katharina Kurzwig, die sich den Anwesenden präsentierte und als zentrale Anlaufstelle für Anliegen im Jugendbereich vorgestellt wurde.

Im Anschluss blickte Michael Volmari auf die vergangenen Jahre zurück und zog eine positive Bilanz. Insbesondere die Entwicklung der U21, die aktuell in der Oberliga Westfalen spielt, sowie der U17, die auch in der kommenden Saison in der DFB-Nachwuchsliga vertreten sein wird, unterstreichen den erfolgreichen Weg der Nachwuchsarbeit. Diese Entwicklungen sind zugleich erste sichtbare Ergebnisse des neuen „Player First“-Ansatzes.

„Aufgrund der sehr guten Arbeit in den vergangenen Jahren haben wir jetzt die perfekte Basis, um unser neues Jugendkonzept optimal umzusetzen“, betonte Volmari und verwies auf die gelungene Verbindung von bewährten Strukturen und neuen Impulsen.

Im weiteren Verlauf übernahm Matt Beadle das Wort. Als ehemaliger Co-Trainer der U21 fungiert er heute als wichtiges Bindeglied zwischen Nachwuchs- und Profibereich. Die Idee zum Konzept „Player First“ entstand vor rund 18 Monaten, als sich Sebastian Lange, Zlatko Janjic, Matt Beadle und Michael Volmari intensiv mit der Frage beschäftigten, warum nur wenige Jugendspieler den Sprung in den Profibereich schaffen.

Das Ergebnis: ein grundlegender Perspektivwechsel. Künftig steht die individuelle Entwicklung des Spielers klar im Vordergrund – noch vor dem mannschaftlichen Erfolg. Dafür wurden drei zentrale Säulen definiert: Seniorenfußball, Übergangsoptionen und Geduld.

Der frühe Kontakt zum Seniorenfußball soll den Spielern helfen, sich schneller an das höhere Niveau zu gewöhnen. „Wenn ein Spieler mit 19 Jahren bereits 50 Oberliga-Spiele absolviert hat, fällt ihm der Schritt in den Profibereich deutlich leichter“, erklärte Beadle. Zusätzlich setzt der Verein auf individuelle Fördermaßnahmen. Besonders talentierte Spieler erhalten die Möglichkeit, an ergänzenden Trainingseinheiten teilzunehmen, die gezielt auf ihre Entwicklung abgestimmt sind. Der wichtigste Faktor bleibt jedoch die Geduld: „Jeder Spieler entwickelt sich unterschiedlich. Wer zu früh zu viel erwartet, riskiert, Talente zu überfordern“, so Beadle.

Dass dieser Ansatz bereits Wirkung zeigt, beweist das Beispiel Emmanuel Bamba. Nach einer starken Saison in der Oberliga Westfalen trainierte der 19-Jährige regelmäßig bei den Profis, nahm am Wintertrainingslager in der Türkei teil und unterschrieb schließlich seinen ersten Profivertrag. Kurz darauf feierte er sein Debüt in der 3. Liga.

Das Jugendkonzept „Player First“ setzt damit klare Impulse für die Zukunft. Die Entwicklung unserer Nachwuchsteams bleibt spannend – und wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.