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Stellungnahme zu den Vorkommnissen gegen Hansa

Massive Sachschäden im Gästebereich der Sportclub Arena

Artikel vom 10. April 2026

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    Der Sportclub Verl verurteilt die schweren und völlig inakzeptablen Vorkommnisse im Gästebereich beim Heimspiel am Mittwoch gegen den F.C. Hansa Rostock mit deutlicher Schärfe. Die Ereignisse überschatteten den sportlichen Rahmen erheblich, führten zu zwei Spielunterbrechungen und stellten eine ernsthafte Gefährdung für Spieler, Mitarbeitende und Zuschauer dar.

    Bereits in der ersten Halbzeit wurde unser Spieler Timur Gayret von Anhängern des Gastvereins mit einer Schnapsflasche beworfen. Kurz darauf wurde Berkan Taz mit dem Inhalt eines Bierbechers überschüttet. Nach der Halbzeitpause kam es im Gästeblock zudem zu einem Brand, der ein sofortiges Eingreifen der Feuerwehr erforderte und eine weitere Spielunterbrechung nach sich zog.

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat beide Vereine zu einer Stellungnahme aufgefordert. Der Sportclub Verl wird diese fristgerecht einreichen und die Vorfälle umfassend dokumentieren.

    Vorstand Mario Lüke erklärt dazu: „Leider ist es im Rahmen des Spiels noch zu weiteren Zwischenfällen gekommen. Die Anhänger von Hansa Rostock haben Schäden im fünfstelligen Bereich hinterlassen, insbesondere sind Zäune, Imbisswagen und Sanitäranlagen teilweise stark beschädigt worden. Laut Aussagen des Sicherheitsdienstes sind Mitarbeiter teilweise massiv bedroht worden.“

    Der Sportclub Verl übernimmt die Reparatur der beschädigten Einrichtungen selbst – obwohl die Verantwortung eindeutig bei den Verursachern liegt. Mario Lüke ergänzt: „Hansa Rostock hat bereits Kontakt zu uns aufgenommen und wir stehen im Austausch über die Vorkommnisse.“

    Der Sportclub Verl macht unmissverständlich deutlich: Solche Vorfälle überschreiten jede Grenze dessen, was im Fußball tolerierbar ist. Gewalt, Bedrohungen und mutwillige Sachbeschädigungen haben in unserer Sportclub Arena keinen Platz. Wir erwarten eine konsequente Aufarbeitung und klare Maßnahmen, um derartige Ereignisse künftig zu verhindern.

    Unser Dank gilt allen Einsatzkräften, Ordnern und Mitarbeitenden, die trotz der schwierigen Situation besonnen und professionell gehandelt haben.