Überragender Fan-Abend im 2024

Unterhaltsamer Austausch mit Strobl, Kijewski, Schulze und Besio vor 200 Leuten
Artikel vom 20. März 2026
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Durch den Abend führte Stadionsprecher Thorsten Nöthling, der zunächst Sportvorstand Zlatko Janjic auf der Bühne begrüßte. Dieser richtete sich mit klaren und wertschätzenden Worten an die Fans: „Es macht uns stolz, dass wir bei dem Weg, den wir gehen, so wahrgenommen und unterstützt werden.“ Auch die sportlich etwas schwierigere Phase Ende Februar/Anfang März ordnete er bewusst ein: „Die kleine Phase muss man immer im Verhältnis sehen, denn wir dürfen nie vergessen, wo wir herkommen und mit was für Teams wir uns in dieser Liga messen dürfen.“
Für einen humorvollen Moment sorgte Nöthlings Abschlussfrage nach Janjics Terminplanung am 16. Mai. Dessen Antwort kam trocken: „Meine Freundin steht dort hinten – und wenn du sie fragst, wirst du erfahren, dass ich nicht mal selber weiß, was nächste Woche bei mir im Terminkalender steht.“ Für Applaus sorgte schließlich auch sein selbstbewusstes Fazit: „Diese Gruppe kann sich nur selber aufhalten, weil ich bisher noch keine bessere Mannschaft in dieser Liga gesehen habe.“
Im anschließenden Talk begrüßte Nöthling Cheftrainer Tobi Strobl, Kapitän Niko Kijewski, Torhüter Philipp Schulze und Angreifer Alessio Besio. Bevor es inhaltlich losging, initiierte Strobl zunächst ein Geburtstagsständchen für Besio – das ganze "2024" stimmte "Happy Birthday" an.
Trainer Strobl blickte auf die bisherigen Saisonphasen zurück – von der Neuaufstellung im Sommer über den holprigen Saisonstart bis hin zur unfassbar erfolgreichen Serie bis zur Winterpause und betonte insbesondere das herzliche Umfeld im Verein: „Wie ich in diesem Verein aufgenommen wurde, ist der absolute Wahnsinn.“ Auch in schwierigen Momenten habe er großen Rückhalt gespürt: „Als es in der Sommervorbereitung einen Zwischenfall in meiner Familie gab, standen die handelnden Personen zu 100 Prozent hinter mir.“ Sein Fazit fällt entsprechend klar aus: „Gepaart mit dem sportlichen Erfolg war es bisher die bestmögliche Entscheidung, die ich hätte treffen können.“
In seinem zweiten Jahr beim Sportclub führt Niko Kijewski, der als besten Gegenspieler übrigens Kingsley Coman nannte, unseren Sportclub als Kapitän auf's Feld und richtet den Blick nach vorne. Seine Ziele für die Crunchtime der Saison: „Zum einen möchte ich den Westfalenpokal gewinnen, weil ich seit der U15 keinen Pokal mehr hochgehalten habe.“ Auch für die verbleibenden neun Ligaspiele positioniert er sich deutlich: „Zum anderen wollen wir alles für den Aufstieg auf dem Platz lassen – und wir sind auch total überzeugt davon, dass wir das schaffen können.“
Torhüter Schulze wurde bereits vor seiner ersten Wortmeldung mit "Schulze, Schulze, Schulze"-Sprechchören gefeiert und freute sich dafürber. „Das gefällt mir natürlich und bedeutet mir viel, denn es zeigt die Wertschätzung der Fans“, sagte er mit einem Lächeln. Emotional wurde es, als er über sein persönliches Umfeld sprach: „Ich bin extrem dankbar, dass meine Engsten mich bei so vielen Spielen wie möglich begleiten und zolle ihnen dafür einen riesigen Respekt.“
Auch Alessio Besio blickte dankbar auf seine bisherige Zeit im Verein: „Ich bin sehr froh, dass ich im Sommer hierhergekommen bin.“ Die Zahlen sprechen dabei für sich, denn der Schweizer sammelte bisher 20 Scorerpunkte (11 Tore, 9 Vorlagen). Mit Blick auf seinen Teamkollegen Marco Wörner ergänzte er augenzwinkernd: „Ich habe ihm schon bei einem gemeinsamen Essen während der Hinrunde gesagt: Wenn du im Winter eine Leihe machen willst, dann organisiere ich das.“
Wie gut diese Mannschaft abseits des Platzes funktioniert, wurde ebenfalls im Talk deutlich. Viele verbringen ihre Zeit gemeinsam an der Dartscheibe, beim Kartenspielen oder gemeinsame Kaffe-Dates. Nach dem Pokalspiel gibt es ein paar freie Tage, wo einige zusammen wegfliegen. Diesen Spirit braucht es, wenn du gemeinsam viel erreichen möchtest.
Nach rund einer Stunde waren die Fans dran: Beim Gewinnspiel galt es, die bisherige Gesamtdistanz der Mannschaft zu schätzen. Mit seiner Antwort lag Dirk Heising am nächsten an den korrekten 3366,4 Kilometern und gewann ein signiertes Trikot.
Im Anschluss nutzten zahlreiche Fans die Gelegenheit für persönliche Gespräche, Autogramme und Fotos und die Schlange vor den Jungs wurde auch nach einigen Minuten noch nicht kürzer. Für einen besonders emotionalen Abschluss sorgte Betreuer Markus Schmand mit einem Umschlag, der es möglichst vielen Anhängern ermöglichen soll, die Mannschaft auch beim Auswärtsspiel in Aue zu unterstützen.
Der Fanabend zeigte eindrucksvoll, wie eng Mannschaft, Verein und Fans miteinander verbunden sind – und machte zugleich Lust auf eine Wiederholung. Jetzt gilt aber unser kompletter Fokus den beiden Heimspielen gegen Saarbrücken und Türkspor Dortmund. DANKE, dass ihr gestern da wart.






