U17 spielt Remis in Paderborn

Drittes Unentschieden in der DFB-Nachwuchsliga für unsere Jungs
Artikel vom 17. März 2026
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Im Nachwuchsleistungszentrum eines Bundesligisten einen Punkt zu holen, ist erst einmal gut. Das fand auch Suat Bas nach dem 1:1 der U17-Junioren des SC Verl am Sonntag beim SC Paderborn. „Aber: Wir hätten gewinnen können“, stimmte der Trainer der 15 und 16 Jahre alten Schwarz-Weißen angesichts der spielerischen Überlegenheit seiner Elf das gleiche Klagelied an wie schon nach den Unentschieden in Meppen und gegen den VfL Osnabrück: „Wir lassen einfach zu viele Chancen liegen.“
Als seine Spieler bedröppelt in der Kabine gesessen hätten, weil sie trotz spielerischer Überlegenheit wieder nicht über ein Unentschieden hinausgekommen und mit fünf Punkten auf den fünften Platz ihrer Hauptrundengruppe zurückgefallen waren, hätte er sie allerdings sofort zu trösten versucht und gesagt: „Leute, ihr könnt stolz darauf sein, dass ihr traurig seid, weil ihr beim Nachwuchs eines Zweitligisten nur unentschieden gespielt habt.“
Dass es nicht zu drei Punkten und zur Verteidigung des vierten Tabellenplatzes – der in der Endabrechnung die angestrebte Qualifikation für die nächste Saison in der höchsten Nachwuchsliga bringen würde – gereicht hatte, wurmte aber auch den Coach. „Denn für Nojan Kuyumcu war es schwerer, bei seiner Chance in der Schlussphase den Ball noch drüber zu schießen, als rein, und Ethan Ulm hatte auch noch ein ganz dickes Ding auf dem Fuß, als der Paderborner Keeper einen Schuss von Lennox Beck so gerade noch abgewehrt hatte.“
Richtig gut gefallen hatte Bas indes die Reaktion seiner Mannschaft auf das Paderborner Führungstor „aus dem Nichts“ in der 62. Minute nach einem Eckball. „Die Köpfe waren nicht einen Moment unten. Die Jungs haben gleich wieder ihr Spiel aufgezogen, „und wie Lennox auf Vorarbeit von Davain Imiqayo den Ausgleich erzielte (68.), war schlicht sehenswert.
Überhaupt Lennox Beck: An der Entwicklung des vor eineinhalb Jahren aus Avenwedde gekommenen Stürmers hätte er so richtig Freude, erklärte Verls Coach. Denn es sei kein Zufall, dass er mit nun schon vier Treffern nicht nur der beste Schütze seiner Mannschaft, sondern auch der zweitbeste in der Verler Liga-Gruppe sei. Aufbessern wollen Beck und seine Mitstreiter ihre Konten am Sonntag beim Heimspiel gegen RW Essen (2.).
SC Verl: Matare – Camara, Schmidt, Siewecke, David Imiwayo (11. Cilgin) – Irsfeld, Ulm, Dunker (70. Kuyumcu) – Dawain Imawayo, Beck, Agostinho (62. Schäfer).
Tore: 1:0 Runte (62.), 1:1 Beck (68.).
Rote Karte: Stoykowski (82.).
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