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U17 spielt 3:3-Unentschieden gegen Osnabrück

Zweimalige Führung reicht nicht zum Heimsieg in der DFB-Nachwuchsliga

Artikel vom 10. März 2026

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    Weil die B-Junioren des SC Verl ihre durch Lennox Beck erzielte 2:0-Führung gegen den VfL Osnabrück nicht halten und auch das von Davain Imiwayo in der 84. Minute erzielte 3:2 nicht über die Zeit bringen konnten, mussten sie sich am Sonntag mit einem 3:3 zufrieden geben. Für Suat Bas eine gefühlte Niederlage. „Und für die Jungs ja auch“, stellte der Trainer des U17-Bundesligisten angesichts der enttäuschten Stille in der eigenen und der wummernden Partymucke in der Kabine der Gäste fest.

    Daran, dass sich seine spielerisch klar überlegenen Jungs den Punktverlust selber zuzuschreiben hatten, ließ Bas indes keinen Zweifel. „Denn heute hat uns sowohl vorne, als auch hinten die nötige Konsequenz gefehlt.“ Es waren nämlich nicht nur die vielen ausgelassenen Chancen, die den Coach („Wir hätten doch schon in der 1. Halbzeit 5:0 führen können“) wurmten. „Bei den Gegentoren haben wir uns nicht gut angestellt, da hätten wir besser verteidigen können.“ Besonders ärgerlich für Bas: „Als Lennox das 2:0 erzielt hatte, waren die Jungs einfach nicht cool genug, passen nicht auf, versuchen hinten heraus zu spielen statt entschlossen zu klären, dem Gegner gelingt der glückliche Anschlusstreffer und er ist wieder im Spiel.“

    Pech hatten die Gastgeber allerdings beim 2:2. Mitch Irsfeld war der Ball bei einer scharfen Hereingabe von rechts an den Arm gesprungen. Die Osnabrücker ließen sich die Ausgleichschance per Strafstoß nicht nehmen. Umso ansehnlicher fiel die Reaktion auf diesen Rückschlag aus. David Imiwayo setzte sich auf dem rechten Flügel unwiderstehlich durch und sein innen perfekt mitgelaufener Zwillingsbruder Davain musste den Flankenball nur noch locker einnicken. „Da hat man gesehen, was die Jungs können“, lobte Bas.

    Weil die Leistung „unter dem Strich richtig gut“ gewesen sei, versuchte auch Michael Volmari („Kopf hoch Jungs“) die geknickt vom Platz gehenden Nachwuchskicker des Sportclubs gleich wieder aufzurichten. Dass die beim Versuch, sich für ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse zu qualifizieren „zwei Punkte verschenkt“ hatten, war allerdings auch dem Nachwuchskoordinator bewusst. „Dabei wäre es für den Verein gut und wichtig, wenn wir auch nächstes Jahr in der DFB-Nachwuchsliga vertreten wären.“ Dafür müssen die Verler U17-Junioren einen Platz unter den ersten vier in ihrer Gruppe erreichen. Vor der Partie beim Dritten SC Paderborn (sieben Punkte) am Sonntag belegen sie mit fünf Punkten just diesen vierten Platz vor dem FSV Frankfurt, dem SV Meppen (beide vier) und dem VfL Osnabrück (zwei).

    SC Verl: Matare – Camara, Schmidt, Siewecke, David Imiwayo – Irsfeld, Ulm (70. Agostinho), Dunker – Dawain Imawayo (90.+2 Cilgin), Beck (90.+2 Düm), Ergün (52. Schäfer).

    Tore: 1:0 Beck (22.), 2:0 Beck (58.), 2:1 Knoev (59.), 2:2 Knoev (78., Handelfmeter), 3:2 Davain Imiwayo (84.), 3:3 Sosnowski (90.+3).

    Präsentiert von der Neuen Westfälischen