Packendes Remis gegen Aachen vor 1.349 Zuschauern

Packendes Remis gegen Aachen vor 1.349 Zuschauern

Die Erste 13.10.2018

Erneut gelingt es Verl einen Rückstand mit Kampf und Willen wettzumachen

Die 1349 Zuschauer in der SPORTCLUB Arena mussten ihren Besuch nicht bereuen: Sie wohnten einer packenden Regionalliga-Partie zwischen dem SC Verl und Alemannia Aachen bei, die letztlich mit einem gerechten 1:1 (0:0) endete.

„Der Punkt ist mehr als verdient“, urteilte Verls Trainer Guerino Capretti im Anschluss und bezog sich dabei insbesondere auf die erste Hälfte der Partie. Da sorgte ein konsequentes Flügelspiel immer wieder für Gefahr vor dem Tor der Gäste. Insbesondere Anton Heinz, der sich nicht nur ein Sonderlob des Trainers sondern auch der Fans verdiente, zeigte sich „mutig, mit vielen guten Aktionen, ging auch in Dribblings, es fehlte nur manchmal ein wenig die Genauigkeit“, so Capretti. Selbst Aachens Trainer Fuat Kilic gestand, dass die rechte Abwehrseite seiner Schwarz-Gelben vor allem in der ersten Hälfte zuviel zugelassen habe.

Auch Patrick Kurzen auf dem rechten Verler Flügel leitete immer wieder brenzlige Situationen vor dem Aachener Tor ein. Doch Niklas Jakusch im Tor der Alemannia erwies sich als guter Rückhalt und zudem verteidigte der Gast gut und zweikampfstark. In der Summe jedenfalls hatte Verl nicht nur mehr Spielanteile, sondern auch ein klares Plus an Chancen. „In der ersten Hälfte ist unser Plan aufgegangen“, urteilte Capretti, was fehlte, war lediglich ein belohnender Treffer.

Höheres Pressing bereitet Verl Probleme

Nach der Pause presste der Gast deutlich höher, was dem SC Verl sichtbare Probleme bereitete. Da kam der Gast auch zu einigen glasklaren Chancen, die aber Robin Brüseke im Verler Kasten klären konnte. Beim Schuss von Stipe Batarilo, der knapp innerhalb des Strafraums draufhielt, war Brüseke dann aber machtlos (52.). „Der Rückstand war natürlich schade, vor allem nach der ersten Hälfte. Aber wir haben nie aufgegeben, immer an uns geglaubt“, so Capretti.

Und wie schon häufiger schien der Rückstand dem SC Verl einen zusätzlichen Schub zu verleihen. Insbesondere über Kurzen und Heinz wurden zentral die ebenfalls starken Fabian Brosowski und Mathias Haeder gesucht, doch fehlten entweder ein paar Zentimeter und die Stürmer rutschten am Ball vorbei, oder aber ein Aachener Abwehrbein grätschte dazwischen. In der Verler Drangphase hat der Gast noch einmal eine Riesenchance, doch Brüseke macht sich vor dem frei vor ihm auftauchenden Gegenspieler richtig breit und kann parieren.

Basti Müller kommt nach langer Verletzungspause

Capretti wechselte für die ausgepowerten Kurzen und Brosowski Nico Hecker und Viktor Maier ein, und der Druck auf die Aachener Defensive hielt an. Später durfte noch Basti Müller nach seiner langen Verletzungspause zehn Minuten für Jan Lukas Liehr ran. Kurz darauf musste Patrick Salata wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz, was Aachen veranlasste, sich noch etwas weiter einzuigeln. So war kaum ein Durchkommen für den SPORTCLUB, und wenn ein Ball wie beim Freistoß von Heinz Richtung Tor ging, konnte Jakusch halten.

Doch nach einem Standard bekam die Alemannia den Ball nicht ordentlich geklärt, Verl schoss mehrfach aufs Tor, traf aber immer wieder ein Aachener Bein, erst Haeder traf die Kugel richtig und nagelte den Ball aus etwa acht Metern von halbrechts in den langen Giebel (87.) zum verdienten Remis. „Alles in allem können wir zufrieden sein mit dem Punkt, analysierte auch Kilic später. Und „Rino“ Capretti meinte: „Uns hätte ein Dreier zwar mehr geholfen, aber wir sind auf einem guten und richtigen Weg. Irgendwann gewinnen wir auch wieder.“ Vielleicht gelingt das ja kommende Woche im Stadion Rote Erde, wo der SC Verl beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund II antreten muss.

 

SC Verl – Alemannia Aachen 1:1 (0:0)

SC Verl: Brüseke – Schmik, Steringer, Schröder, Stojanovic – Kurzen (63. Hecker), Schöppner, Liehr (81. Müller), Heinz – Haeder, Brosowski (77. Maier).

Alemannia Aachen: Jakusch – Heinze, Salata, Hackenberg, Rakk – Pütz, Bösing (87. Boesen), Glowacz (77. Schmitt), Garnier, Batarilo – Temür (84. Redjeb).

Tore: 0:1 Batarilo (52.), 1:1 Haeder (87.).

 

Gelb-Rote Karte: Salata (83. wiederholtes Foulspiel)

Gelbe Karten: Schröder – Rakk, Bösing, Temür

Beste Spieler: Brüseke, Heinz, Haeder – Hackenberg, Jakusch

 

 

SC Verl

1 : 1

TSV Alemannia Aachen

Freitag, 12. Oktober 2018 · 19:00 Uhr

Regionalliga West · 13. Spieltag

Schiedsrichter: Marco Goldmann Assistenten: Patrick Holz, Bernd Westbeld Zuschauer: 1349

Startaufstellung

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