SPORTCLUB kassiert erste Saisonniederlage

SPORTCLUB kassiert erste Saisonniederlage

Die Erste 25.09.2018

Im Heimspiel gegen den Bonner SC klappt nichts

Der Bonner SC hat dem SC Verl die erste Saisonniederlage beigebracht. Mit 2:0 (1:0) setzte sich der Gast in der SPORTCLUB Arena vor 445 Zuschauern durch und sorgte für die erste Heimpleite überhaupt unter dem Trainergespann Guerino Capretti und Maniyel Nergiz seit April 2017.

Ihr 50. Meisterschaftsspiel als Trainergespann des SC Verl hatten sich Capretti und Nergiz sicher auch anders vorgestellt. Dabei startete der SPORTCLUB ganz ordentlich. Über den rechten Flügel war es Marko Stojanovic, der gleich zu Beginn zweimal Stürmer Daniel Hammel in Szene zu setzen versuchte. Doch zunächst verpasst Hammel die Flanke haarscharf, dann entschärft Bonns Keeper Monath seinen Kopfball. Kurz danach versucht es Matthias Haeder über die linke Seite; auch seine Flanke erreicht Hammel nicht, doch Jan Lukas Liehr kommt im Fallen noch an den Ball, setzt ihn aber knapp am Tor vorbei.

Bonn hingegen wird erstmals gefährlich, als dem SPORTCLUB ein Ballverlust in eigener Hälfte unterläuft. Doch Robin Brüseke hat mit diesem ersten Schuss der Gäste keine Mühe. So hat der SPORTCLUB das Heft des Handelns in der Hand, verpasst es aber wieder einmal, seine Chancen in Treffer zu wandeln. „Wir haben wirklich super angefangen, die ersten 20 Minuten waren sehr, sehr gut, da haben wir uns echt richtig gute Chancen erarbeitet“, lobte Capretti anschließend. Allein: Die Chancen wurden nicht genutzt.

Effizient zeigte sich hingegen der Gast: Nach einem Angriff über den Flügel passte Dennis Brock in die Verler Box, der SPORTCLUB bekam den Ball nicht geklärt, stattdessen fiel dieser David Bors vor die Füße, der aus zehn Metern einschob (28.). „Das war schon fast Slapstick, wie das Tor fiel“, sagte Capretti, der aber seiner Elf attestierte, danach trotzdem weiter gut und attraktiv Fußball gespielt zu haben.

Doch Stojanovic zog nach Flanke von Niklas Sewing übers Tor (39.), Ron Schallenberg rutschte bei seinem Schuss der Ball wohl über den Spann, da er aus aussichtsreicher Position weit übers Tor schoss, weitere gute Flanken von Sewing wurden von den Verler Spitzen knapp verpasst.

Auch nach der Pause setzte Verl seine Bemühungen fort. Direkt nach Wiederanpfiff ging Haeder nach einer weiteren Flanke von Stojanovic im Strafraum zu Boden, was der Schiri jedoch nicht als strafstoßwürdig ahndete. Wenig später erwischte Haeder den Ball nach einer Ecke direkt an der Strafraumgrenze nicht richtig. Und dann gab es doch den Strafstoß für den SPORTCLUB. Erneut wurde Haeder unerlaubt im Strafraum der Bonner gebremst. Doch Schallenberg verpasste die Großchance zum Ausgleich und jagte den Ball in den Verler Nachthimmel (50).

Kurz darauf erregte Bonns Keeper Monath die Gemüter der Verler. Aus ihrer Sicht schlug der Bonner Verls Stürmer Hammel mit der Faust ins Gesicht, was Schiedsrichter Bastian Börner wohl nicht sah. Dennoch rollten die Verler Angriffswellen unvermindert weiter. Doch Stojanovic verzog, Keeper Monath parierte einen Schuss von Hammel - der Ball wollte einfach nicht rein. „Je mehr Chancen wir hatten, die wir nicht nutzten, desto schwieriger wurde es irgendwie. Aber es gibt so Spiele, da kannst du machen, was du willst, der Ball geht einfach nicht ins Tor“, betrachtete Capretti die Sache nüchtern.

Und so kam es wie es dann oft kommt: Bonn nutzte eine seiner wenigen Chancen zum 2:0 erneut durch Bors (64.). „Die Jungs wollten bis zum Schluss die Partie drehen, doch es sollte einfach nicht sein. An diesem Abend lief wirklich alles gegen uns, was gegen uns laufen konnte“, sagte Capretti. Dass der SPORTCLUB nach dem 0:2 mehr Risiko ging, noch höher attackierte, ermöglichte Bonn natürlich ein paar Konter mehr, die aber spätestens Brüseke entschärfte.

Vorne hingegen sorgte insbesondere auch der eingewechselte Patrick Kurzen noch einmal richtig für Alarm, letztlich allerdings ohne Fortune und zählbaren Erfolg. „Die Mannschaft hat sich an die Vorgaben gehalten, hat sich ausgepowert. Aber so Spiele gibt es eben, da trifft man einfach das Tor nicht. Einsatzwille und Einstellung passten“, sagte Capretti, der direkt den Blick nach vorne richtete. Am Samstag gastiert um 14 Uhr mit dem SV Straelen ein gut gestarteter Aufsteiger in der SPORTCLUB Arena. Da heißt es Mund abwischen und erneut Vollgas geben, denn diese Aufgabe wird nicht unbedingt leichter.

 

SC Verl: Brüseke – Schmik, Mikic, Sansar, Sewing (69. Kurzen) – Stojanovic, Schallenberg, Haeder (62. Langemann), Liehr (62. Hecker) – Maier, Hammel. Trainer: Guerino Capretti

Bonner SC: Monath – Engelmann, Perrey, Rütten, Wipperfürth -  Fillinger, Mwarome (76. Jesic) – Brock (86. Stoffels), Somuah, Weber – Bors (84. Schmidt). Trainer: Daniel Zillken

 

Tore: 0:1 Bors (28.), 0:2 Bors (64.).

Gelbe Karten: Haeder, Hammel – Monath.

Beste Spieler:  Brüseke, Schallenberg - Bors, Weber

SC Verl

0 : 2

Bonner SC

Dienstag, 25. September 2018 · 19:00 Uhr

Regionalliga West · 10. Spieltag

Schiedsrichter: Bastian Börner Assistenten: Julian Engelmann, Jörn Schäfer Zuschauer: 445

Startaufstellung

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